
Terrorverdacht in Unna: Reul nennt neue Details
Nach den Festnahmen in Unna und Hagen hat Innenminister Reul den NRW-Innenausschuss informiert. Dabei ging es um die Beobachtung der Männer und die Gefahr vor dem SEK-Einsatz.
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Innenausschuss befasst sich mit Terrorverdacht in Unna
Eine Woche nach dem SEK-Einsatz in Unna und Hagen hat sich der NRW-Innenausschuss mit dem Terrorverdacht befasst. Die Sicherheitsbehörden hatten den Mann aus Unna und zwei weitere Männer aus Hagen schon vorher als Gefährder eingestuft. Das erklärte NRW-Innenminister Herbert Reul am Donnerstag (08.10.26) in einer „Aktuellen Viertelstunde“ des Innenausschusses. Nach seinen Angaben waren die drei Männer in die zweithöchste Gefährdungsstufe eingeordnet. Ein Anschlag habe nicht unmittelbar bevorgestanden, die Gefahr sei aber konkreter geworden.
Verfassungsschutz beobachtete Männer vor SEK-Einsatz
Nach Reuls Darstellung hatte der Verfassungsschutz den Mann aus Unna und seine mutmaßlichen Komplizen seit Monaten verdeckt beobachtet. Am Donnerstag (01.10.26) nahm die Polizei mit Unterstützung von Spezialeinsatzkräften die drei Männer in Gewahrsam. Sie stehen im Verdacht, eine staatsgefährdende Straftat vorbereitet zu haben. Die Rede ist von islamistischem Terror, es gibt Hinweise auf eine Nähe zum IS und konkrete Anschlagspläne. Die beiden Männer aus Hagen kamen später wieder frei. Bei dem Einsatz sichergestellte Datenträger sollen nun ausgewertet werden und weitere Erkenntnisse liefern. Am Montag (05.10.26) äußerte sich Reul zum Zugriff und zur Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden. Das weitere Vorgehen liegt jetzt beim Generalbundesanwalt.