
SEK in Unna: Erste Hintergründe zu dem Einsatz
Nach dem SEK Einsatz in Unna gibt es jetzt neue Details.
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Vorbereitung einer staatsgefährdenden Straftat gestoppt
Ein Spezialeinsatzkommando hatte einen Deutschen in Unna in Gewahrsam genommen, weil der Verdacht auf die Vorbereitung einer staatsgefährdenden Straftat vorlag. Nach Angaben aus Sicherheitskreisen besteht der Verdacht einer ideologischen Nähe zur Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Der Deutsche soll zum Islam konvertiert sein. Außerdem wurden zwei Syrer in Hagen festgenommen.
Auch LKA und andere Behörden beteiligt
Der Zugriff gestern Abend (01.10.) war laut Polizei in enger Abstimmung mit dem Landeskriminalamt (LKA) und weiteren beteiligten Sicherheitsbehörden erfolgt. Die Polizei in Nordrhein-Westfalen darf in einem Terror-Verdachtsfall Personen präventiv bis zu 14 Tage in Gewahrsam nehmen, wenn ein Richter das entscheidet. Erhärtet sich der Verdacht nicht, muss der Gewahrsam aufgehoben werden.
Tatverdächtiger aus Unna noch in Gewahrsam
Mittlerweile sind zwei der drei festgenommenen Männer wieder auf freiem Fuß. Das hat die Dortmunder Polizei mitgeteilt. Demnach hat das Amtsgericht bei den beiden 20 und 24 Jahre alten Männern aus Hagen den Antrag auf eine längere Ingewahrsamnahme abgelehnt. Der dritte Verdächtige, ein 33-Jähriger aus Unna, bleibt jedoch weiter im Polizeigewahrsam. Bei ihm habe sich die Gefahrenprognose konkretisiert, so die Ermittler. Bei Durchsuchungen stellte die Polizei Dokumente und Datenträger sicher. Die Ermittlungen wegen einer möglichen staatsgefährdenden Straftat laufen weiter.