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Lünen: GfL fordert Amtsniederlegung von Bürgermeister Kleine-Frauns
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Lünen: GfL fordert Amtsniederlegung von Bürgermeister Kleine-Frauns

Lünens Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns soll sein Amt ruhen lassen - zumindest, solange das Ermittlungsverfahren gegen ihn läuft. Das fordert die Ratsfraktion "Gemeinsam für Lünen" (GfL).

Veröffentlicht: Dienstag, 12.12.2023 12:11

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Verfahren gegen Lüner Bürgermeister

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Die Ratsfraktion GfL fordert Lünens Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns auf, sein Amt vorübergehend niederzulegen. Hintergrund ist ein Verfahren gegen Kleine-Frauns wegen möglicher versuchter Strafvereitelung. Es steht im Zusammenhang mit dem bereits zurückgetretenen Ex-Vize-Bürgermeister Daniel Wolski. Wolski sitzt wegen des Vorwurfs des sexuellen Missbrauchs Jugendlicher in U-Haft. Eine E-Mail mit einem Hinweis hatte Bürgermeister Kleine-Frauns im Januar gelöscht. Das gab er vor dem Haupt- und Finanzausschuss zu.

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Lüner SPD- und CDU-Stadtverbände äußern sich

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Auf Antenne Unna-Anfrage haben auch die CDU- und SPD-Stadtverbände Stellung bezogen. Die SPD kritisiert, dass Kleine-Frauns nicht früher kommunizierte, davon gewusst zu haben. Die CDU fordert eine Stellungnahme vor der Ratssitzung am Donnerstag.

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Statement von Lünens Bürgermeister Kleine-Frauns

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Kleine-Frauns selbst teilte am Abend mit, dass er seine Amtsgeschäfte nicht ruhen lassen will, die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft aber nach bestem Wissen unterstütze. Diese beeinträchtigten seine Arbeit als hauptamtlicher Bürgermeister aber in keinster Weise, so Kleine-Frauns. Weiter schreibt Kleine-Frauns in seinem Statement: "Damals erschienen mir die Vorwürfe gegen meinen Vertreter völlig absurd. [...] Wenn ich damals auch nur ansatzweise hätte ahnen können, dass Vorwürfe gegen einen für mich bis dahin tadellosen Kommunalpolitiker möglicherweise nicht ohne Grund erhoben worden sind, hätte ich vielleicht diese Mail auch an die Polizei weitergeleitet. Aber, das will ich ausdrücklich noch einmal betonen, die Einschaltung der Strafverfolgungsbehörden stand nach dem Wortlaut der besagten Mail unmittelbar bevor. Also bestand für mich kein Anlass, selbst auch noch einmal die Polizei zu informieren."

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