Landrat Mario Löhr über seinen Amtsantritt

Wenn man einen neuen Job anfängt, schaut man sich erstmal ein paar Tage um: Was läuft da wie? Wie sind die Kollegen? Wo ist die Kantine? Für den neuen Landrat Mario Löhr war das anders. Seine Kreisverwaltung stand bei Amtsantritt unter Volldampf und tut es auch heute noch. Wir haben mit Mario Löhr über Pläne und Wirklichkeit gesprochen.

Mario Löhr, SPD
© Mario Löhr

Über Pläne und Wirklichkeit

Seit Anfang November 2020 ist Mario Löhr neuer Landrat im Kreis Unna. Sein Amt musst er ganz anders antreten als seine Vorgänger. Der Grund liegt auf der Hand: die Corona-Krise lässt die Kreisverwaltung seit Monaten auf Hochtouren arbeiten. Also statt entspanntem Ins-Amt-schlendern geht es gleich mit Vollgas los: Dass deshalb für den Neuen alles anders wurde, als er sich zunächst ausgemalt hat - das kann Landrat Mario Löhr nicht bestätigen:

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Mario Löhr hat schnell Fuß gefasst und sich mit seinem Arbeitsort vertraut gemacht. Zuvor war er Bürgermeister von Selm. Nun hat er eine Verwaltung mit immerhin 1.600 Mitarbeitern zu führen - und da muss man sich erstmal einfinden.

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Erst nach 100 Tagen im Amt will Mario Löhr konkret über seine weiteren Pläne sprechen. Klar ist aber: Die Jugendarbeitslosigkeit und die Wirtschaftsförderung stehen für ihn ganz oben auf der Agenda. Ebenso das gesellschaftliche Leben, das er sich bald zurück erhofft. Mario Löhr befürwortet die in der Ministerpräsidentenkonferenz getroffenen Corona-Regeln voll und ganz in der Hoffnung, dass die Krise damit zu Ende geht.

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