
Unbekannter entreißt 86-Jähriger Kette vom Hals: Polizei sucht Zeugen
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Lfd. Nr.: 0719
In Dortmund kam es am 26. August in der Amselstraße zu einem Raub zum Nachteil einer 86-jährigen Frau. Die Polizei sucht nun Zeugen, die Angaben zum Tatverdächtigen oder dem von ihm genutzten Fahrzeug machen können.
Nach ersten Erkenntnissen öffnete die Seniorin gegen 14:25 Uhr auf das Klingeln an ihrer Haustür. Vor der Tür stand ein bislang unbekannter Mann, der angab, Unterschriften zu sammeln. Der Mann übergab der Dortmunderin eine Unterschriftenliste.
Als die Seniorin die Liste in den Händen hielt, riss der Unbekannte ihr unvermittelt die Kette vom Hals. Die 86-Jährige verletzte sich dabei leicht. Anschließend entfernte er sich zunächst zu Fuß und fuhr danach mit einem graugrünen Kleinwagen davon.
Die Seniorin beschreibt den Mann wie folgt: ca. 175 cm groß, schlanke Statur, dunkle schulterlange Haare, südeuropäischer Phänotyp, weißes T-Shirt.
Die Polizei fragt: Wer hat am Mittwoch die Person und/oder das Auto gesehen, auf die diese Beschreibung zutrifft? Wer hat verdächtige Beobachtungen gemacht? Hinweise nimmt die Kriminalwache unter 0231/132-7441 entgegen.
Hier nochmal unsere Präventionstipps:
- Es ist Ihr gutes Recht fremde Menschen nicht in Ihre Wohnung oder Ihr Haus zu lassen, wenn diese sich nicht angekündigt haben oder von Ihnen eingeladen wurden!
- Lassen Sie daher bei Fremden an der Tür - egal welches Anliegen sie haben - immer Misstrauen walten! Sei es ein Handwerker, den Sie oder gegebenenfalls Ihr Vermieter nicht angefordert haben, eine fremde Person, die um Hilfe bittet, aber dafür unbedingt Ihre Wohnung betreten möchte (zum Beispiel, um eine Nachricht für den Nachbarn zu hinterlassen), oder ein Vertreter einer Behörde, den Sie nicht erwarten.
- Sollten Sie auch nur leise Zweifel an der Echtheit des Anliegens haben, lassen Sie diese Person nicht in Ihre Wohnung! Ziehen Sie im Zweifel Nachbarn hinzu oder rufen Sie direkt die Polizei an unter 110.
- Wird ein Besucher zudringlich, wehren Sie sich energisch, sprechen Sie ihn laut an und rufen Sie um Hilfe.
- Schauen Sie sich Besucher immer vorher durch den Türspion oder das Fenster an. Installieren Sie, wenn möglich, ein Kastenschloss mit Sperrbügel. So ist es Ihnen möglich, die Tür einen Spalt zu öffnen, um mit einem Besucher zu sprechen, ihn aber nicht hereinzulassen. Auch kleine Hilfestellungen - wie Zettel und Stift - können Sie so, wenn nötig, nach draußen reichen.
Journalisten wenden sich mit Rückfragen bitte an:
Polizei Dortmund Carina Dupont Telefon: 0231/132-1037 E-Mail: poea.dortmund@polizei.nrw.de https://dortmund.polizei.nrw/
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