
Tödliche Hotel-Tat in Werne vor Gericht
Nach der tödlichen Attacke in einem Hotel in Werne hat am Dienstag (15.09.) der Prozess begonnen. Vor dem Landgericht Dortmund geht es auch um die Schuldfähigkeit.
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Prozessauftakt am Landgericht Dortmund
Vor dem Landgericht Dortmund hat am Dienstag (15.09.) der Prozess gegen einen 48-jährigen Mann begonnen. Ihm wird vorgeworfen, am 14. März 2026 seine 72 Jahre alte Mutter in einem Hotel in Werne mit einer Schere getötet zu haben. Er habe ohne rechtfertigenden Grund mit einer Schere auf seine Mutter eingestochen haben, die infolge des Angriffs verblutet sein soll. Es geht um Totschlag, aber auch um die Schuldfähigkeit des Mannes. Er soll zur Tatzeit an paranoider Schizophrenie gelitten haben und deswegen schuldunfähig gewesen sein. Nach den Gerichtsangaben soll er deshalb nicht in der Lage gewesen sein, das Unrecht der Tat einzusehen.
Psychische Erkrankung spielt zentrale Rolle
Das Gericht muss klären, ob der Mann in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht werden soll. Die Tat hatte im März in Werne für Aufsehen gesorgt. Zeugen hatten damals einen blutüberströmten Mann durch die Stadt laufen sehen. Als die Polizei eintraf, war der Mann zunächst geflüchtet. Später tauchte er in einem Krankenhaus wieder auf und gab dort nach den bisherigen Angaben an, seine Mutter in einem Hotelzimmer getötet zu haben. Polizeikräfte fanden die Frau anschließend tot in dem Zimmer. Ein Urteil könnte Anfang November fallen.
Weitere Verhandlungen am Landgericht
Im Fall der Schüsse und Explosionen in Bergkamen läuft aktuell ein Prozess vor dem Landgericht Dortmund. Das Landgericht beschäftigt außerdem zuletzt ein Mord in einem Kiosk in Lünen mit neun Schüssen. Nach einem tödlichen Unfall in Dortmund endete jetzt ein Prozess mit Bewährungsstrafe.