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Todeslisten im Darknet: Mann aus Dortmund vor Gericht
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Todeslisten im Darknet: Mann aus Dortmund vor Gericht

Im Prozess gegen einen rechtsextremen Informatiker aus Dortmund fordert die Bundesanwaltschaft fünf Jahre Haft.

Veröffentlicht: Montag, 15.06.2026 10:37

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Aufruf zu Mordanschlägen

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Der 50-Jährige soll im Darknet eine Plattform für Attentate auf Politiker und Wissenschaftler betrieben haben. Auf sogenannten Todeslisten standen unter anderem Ex-Kanzlerin Angela Merkel, der ehemalige Bundeskanzler Olaf Scholz und der Virologe Christian Drosten. Laut Anklage rief der Mann zu Mordanschlägen auf und versuchte, diese über Kryptowährungen zu finanzieren. Er habe er Geld für mögliche Attentäter gesammelt und Anleitungen für Anschläge veröffentlicht.

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Teilgeständnis liegt vor

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Außerdem soll er Bauanleitungen für Bomben veröffentlicht haben. Der Dortmunder hat schon ein Teilgeständnis abgelegt, weist aber eine terroristische Absicht zurück. Reue habe er nicht gezeigt und sich stattdessen als Justizopfer dargestellt, sagte der Vertreter der Bundesanwaltschaft. Der Mann muss sich seit Anfang Mai vor dem Düsseldorfer Oberlandesgericht verantworten. 

Ende der Woche soll der Prozess in Düsseldorf weitergehen.

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