
Sicher Eisbaden: Das sind die 5 wichtigsten Regeln
Mitten im Winter im See schwimmen: für Warmduscher undenkbar, für Eisbader sehr reizvoll. Insbesondere Anfänger sollten aber einige Tipps beherzigen - damit sie ihr Herz nicht in Gefahr bringen.
Veröffentlicht: Mittwoch, 04.02.2026 13:45
Notfälle vermeiden
Bad Nenndorf (dpa/tmn) - So wunderbar das Gefühl von Lebendigkeit ist oder auch der Stolz, dass man sich überwunden hat: Eisbaden kann richtig gefährlich sein.
Vor allem dann, wenn man riskante Aktionen wagt - wie zuletzt ein Eisbader in Wismar. Sein Plan: Vor laufender Kamera unter der Eisschicht von einem Loch zum nächsten schwimmen. Das ging schief, der Mann tauchte nicht wieder auf.
«Unter einer Eisschicht durchtauchen ist eigentlich eine Extremsportvariante, die man nur als sehr geübter Sportler ausführen sollte», sagt Matthias Stoll von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG).
Erfahrene Winterschwimmer, die so etwas wagen wollen, müssen sich der Risiken bewusst sein - und Sicherheitsvorkehrungen treffen. Heißt: unbedingt jemanden dabeihaben, der sie im möglichen Notfall wieder an die Oberfläche ziehen kann.
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Die Risiken des Winterbadens
Begeben wir uns in Wasser, das nur wenige Grad «warm» ist, macht das etwas mit unserem Körper. Gerade Ungeübte riskieren einen Kälteschock, der sich etwa durch einen unkontrollierten Atemimpuls bemerkbar macht. «So ein Kälteschock kann auch zu Herzrhythmusstörungen führen, das heißt: zu akuten Notfällen», sagt Matthias Stoll.
Dazu kommt die Gefahr einer Unterkühlung, also einem Absinken der Körperkerntemperatur. Dadurch kann es zu Bewegungseinschränkungen kommen, «bei denen Schwimmbewegungen irgendwann nicht mehr möglich sind», so der Experte. Hier kommen fünf Regeln für sicheres Eisbaden.


