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 Polizei warnt: Betrüger klingeln nicht nur am Telefon - sie stehen plötzlich vor der Tür! So schützen Sie sich.
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Polizei warnt: Betrüger klingeln nicht nur am Telefon - sie stehen plötzlich vor der Tür! So schützen Sie sich.

Dortmund (ots) -

Veröffentlicht:

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Falsche Handwerker, dreiste Anrufer und angebliche Pflegekräfte: Trickbetrüger setzen auf Vertrauen, Zeitdruck und geschickte Lügen. Besonders ältere Menschen geraten ins Visier der Täter. Die Polizei verzeichnet wieder vermehrt Fälle und warnt vor unterschiedlichen Maschen.

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Ein Anruf, eine angeblich dringende Reparatur oder eine vermeintliche Pflegekraft vor der Haustür: Trickbetrüger lassen sich immer neue Geschichten einfallen, um an Geld und Wertsachen zu kommen. Dabei gehen sie teilweise in Banden vor und nutzen unterschiedliche Maschen, um ihre Opfer zu täuschen.

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Das Telefon klingelt - und der Betrug nimmt seinen Lauf

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Bei einer Masche melden sich Anrufer, die ihre Opfer mit erfundenen Geschichten unter Druck setzen. Sie geben sich beispielsweise als vertrauenswürdige Personen aus und versuchen, ihre Gesprächspartner zu unüberlegten Handlungen zu bewegen. Hinter den Anrufen können organisierte Tätergruppen stecken, die aus Call-Centern heraus agieren.

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Ihr Ziel: Sie wollen ihre Opfer verunsichern, Vertrauen erschleichen und sie dazu bringen, Geld oder Wertgegenstände herauszugeben.

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Und dann steht plötzlich jemand vor der Tür.

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Doch nicht jeder Betrugsversuch beginnt mit einem Telefonat. Manche Täter klingeln unangekündigt an der Wohnungstür - und geben sich als Handwerker, Energieversorger oder andere Dienstleister aus.

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Während eine Person die Bewohner ablenkt, verschaffen sich weitere Beteiligte möglicherweise Zugang zu anderen Räumen. Dort suchen sie gezielt nach Bargeld, Schmuck und anderen Wertsachen. Besonders ältere Menschen geraten dabei ins Visier der Täter.

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Die vermeintliche Reparatur, eine angebliche Dienstleistung oder eine erfundene Notlage dient dabei lediglich als Vorwand, um in die Wohnung zu gelangen.

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Auch so genannte Schockanrufe gehören zum Repertoire der Täter: Zum Beispiel ruft ein vermeintlicher Arzt an und behauptet ein naher Verwandter liege im Krankenhaus und benötige dringend Geld. Die Betrüger setzen ihre Opfer so gezielt unter Druck und nutzen die Sorge um Angehörige aus.

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So schützen Sie sich vor Trickbetrügern

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Die Polizei rät:

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- Lassen Sie Unbekannte nicht einfach in Ihre Wohnung. Auch dann nicht, wenn sie sich als Handwerker, Pflegekräfte oder andere Dienstleister ausgeben.

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- Prüfen Sie Angaben in Ruhe. Kontaktieren Sie die angebliche Firma oder Einrichtung über eine selbst recherchierte Telefonnummer.

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- Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Legen Sie bei verdächtigen Anrufen auf und lassen Sie sich nicht zu spontanen Entscheidungen drängen.

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- Geben Sie niemals Geld oder Wertsachen an Unbekannte heraus. Polizei, Banken und seriöse Dienstleister fordern Sie nicht dazu auf, Bargeld oder Schmuck zur vermeintlichen Sicherung zu übergeben.

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- Holen Sie sich Unterstützung. Sprechen Sie mit Angehörigen oder Vertrauenspersonen, wenn Ihnen eine Situation merkwürdig vorkommt.

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- Informieren Sie bei einem konkreten Betrugsverdacht die Polizei. Wenn sich verdächtige Personen Zutritt verschaffen wollen oder Sie eine Straftat beobachten, wählen Sie im Notfall die 110.

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- Lieber einmal zu misstrauisch als einmal zu gutgläubig!

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Trickbetrüger nutzen Hilfsbereitschaft, Vertrauen und Unsicherheit gezielt aus. Wer an der Haustür oder am Telefon unerwartet mit einer dringenden Geschichte konfrontiert wird, sollte deshalb besonders aufmerksam bleiben.

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Merken Sie sich: Sie müssen niemanden in Ihre Wohnung lassen, nur weil die Person überzeugend auftritt. Beenden Sie verdächtige Gespräche, schließen Sie die Tür und holen Sie sich Hilfe.

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Journalisten wenden sich mit Rückfragen bitte an:

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Polizei Dortmund Fatima Talalini Telefon: 0231 132-1029 E-Mail: poea.dortmund@polizei.nrw.de https://dortmund.polizei.nrw/

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