
Mehr Präsenz. Mehr Sicherheit. Bilanz der letzten Woche: rund 36 Platzverweise und ein Dutzend Sicherstellungen
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Lfd. Nr.: 0749
Im Rahmen der Präsenzkonzeption "Fokus" führte die Polizei Dortmund auch in den vergangenen sieben Tagen ihre Präsenz- und Kontrollmaßnahmen weiter. Die Einsatzkräfte sind dabei täglich sowohl in Uniform als auch in ziviler Kleidung an polizeilich relevanten Orten im Dortmunder Stadtgebiet unterwegs. Durch die verstärkte Präsenz soll das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung erhöht werden. Unterstützt wurde die Dortmunder Polizei erneut durch Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei.
Bei der Planung der Einsätze berücksichtigt die Polizei außerdem regelmäßig Hinweise und Beschwerden aus der Bevölkerung. Orte, an denen Bürgerinnen und Bürger vermehrt Probleme oder Unsicherheiten melden, werden daher gezielt in die Streifenplanung aufgenommen. Auf diese Weise können die Einsatzkräfte dort verstärkt kontrollieren und Präsenz zeigen, wo ein erhöhter polizeilicher Handlungsbedarf besteht. So konzentrierten sich die Kontrollmaßnahmen am 04.09.26 auf den Bereich des Nordmarkts und der Innenstadt. Hierbei lag der Schwerpunkt erneut auf der Kontrolle der offenen Drogenszene sowie der Bekämpfung der damit verbundenen Straftaten. Bei den Maßnahmen wurden mehrere Personen aus dem Umfeld des illegalen Drogenhandels überprüft. Dabei konnten unter anderem Betäubungsmittel beziehungsweise dealertypisch gestückeltes Bargeld sowie ein Mobiltelefon sichergestellt werden.
Im Zusammenhang mit einem vorausgegangenen Bedrohungsdelikt mit einer Schusswaffe ergaben sich Hinweise auf den möglichen Fundort der Tatwaffe. Bei der anschließenden Durchsuchungsmaßnahme konnte eine scharfe Schusswaffe samt Munition aufgefunden und sichergestellt werden. Die weiteren Ermittlungen, insbesondere zur möglichen Verwendung der Waffe bei vorausgegangenen Straftaten, dauern an.
Darüber hinaus wurde bei einer Kontrolle ein Tablet aufgefunden, das nach ersten Erkenntnissen aus einem Diebstahl stammte. Hierzu wurde ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet.
Am Wochenende führten die Beamten im Bereich der Linienstraße gezielte Personen- und Kontrollmaßnahmen durch. Dabei wurden zwei Personen mit Haftbefehlen festgestellt. In beiden Fällen konnten die haftbefreienden Beträge im späteren Verlauf entrichtet und die Personen anschließend wieder aus der polizeilichen Maßnahme entlassen werden.
Auch am Montag wurden im Innenstadtbereich, am Stadtgarten sowie an bekannten Treffpunkten potenzieller Störergruppen gezielte Kontrollen durchgeführt. Dabei wurden mehrere Personen kontrolliert und Platzverweise ausgesprochen. Besonderes Augenmerk lag auf dem Messertrageverbot. Am Schwanenwall wurde eine Person mit einem erlaubnisfreien Messer angetroffen. Aufgrund wiederholter polizeilicher Auffälligkeiten und eines bereits zurückliegenden Messervorfalls wurde ein Messertrageverbot angeregt. Am Nordmarkt wurde zudem ein nicht zugelassenes Fahrzeug sichergestellt und ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet.
Der Einsatzschwerpunkt wurde am Dienstag und Mittwoch in die Innenstadt sowie in die Nordstadt gelegt. Im Rahmen gezielter Kontrollen wurden in zwei Fällen Betäubungsmittel sichergestellt und entsprechende Strafanzeigen gefertigt.
Auch im Dortmunder Westen lag in den vergangenen sieben Tagen ein Schwerpunkt auf Präsenz- und Kontrollmaßnahmen in verschiedenen Bereichen. In Lütgendortmund richtete die Polizei am Heinrich-Sondermann-Platz eine Mobile Anlaufstelle ein und bot Bürgerinnen und Bürgern damit die Möglichkeit, direkt mit den Einsatzkräften ins Gespräch zu kommen. Im Rahmen der Präsenz- und Kontrollmaßnahmen wurde unter anderem ein minderjähriger Jugendlicher auf einem unversicherten und frisierten E-Scooter festgestellt. Ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis wurde eingeleitet und das Fahrzeug sichergestellt. In Mengede konnte zudem ein flüchtiger Fahrraddieb mit dem zuvor in Münster entwendeten Fahrrad gestellt werden. In Eving wurde eine per Haftbefehl gesuchte Person angetroffen und der Polizeiwache zugeführt. Nach Zahlung des haftbefreienden Betrags konnte sie wieder entlassen werden.
Auch in Zukunft wird die Polizei Dortmund ihr Präsenzkonzept Fokus weiterführen. Für mehr Präsenz und mehr Sicherheit.
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