
Mehr Präsenz. Mehr Sicherheit. Bilanz der Kontrollmaßnahmen im Rahmen der Präsenzkonzeption Fokus
Veröffentlicht:
Lfd. Nr.: 0841
Die Polizei Dortmund setzte vom 1. bis 7. Oktober ihre Präsenz- und Kontrollmaßnahmen weiter fort. Die eingesetzten Kräfte kontrollierten Personen und Fahrzeuge in der Innenstadt und der Nordstadt. Mit Fußstreifen zeigten die Kräfte ebenfalls an polizeilich relevanten Orten Präsenz. Dabei sind die Beamten sowohl in Uniform als auch in ziviler Kleidung im Einsatzgeschehen. Mit den Maßnahmen will die Polizei Straftaten verhindern und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung stärken. Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei NRW unterstützten dabei erneut die Dortmunder Polizei.
Bei der Einsatzplanung berücksichtigt die Polizei regelmäßig auch Hinweise und Beschwerden aus der Bevölkerung. Auf diese Weise können die Einsatzkräfte dort verstärkt kontrollieren und Präsenz zeigen, wo ein erhöhter polizeilicher Handlungsbedarf besteht.
Bei einer Personenkontrolle an der Mallinckrodtstraße am 1. Oktober gab eine Person zunächst falsche Personalien an. Die Einsatzkräfte fanden bei der Durchsuchung die Ausweisdokumente und konnten die Person eindeutig identifizieren. Nach erfolgter Überprüfung stellte sich heraus, dass gegen den Mann ein offener Haftbefehl vorliegt. Die Beamten nahmen die Person fest und brachten sie zu einer Justizvollzugsanstalt. Im Nachgang wurde an der Braunschweiger Straße ein Mann kontrolliert, der bereits wegen Drogenhandel bekannt war. Dabei stellten die Beamten Bargeld in dreistelliger Höhe zur präventiven Gewinnabschöpfung sicher. Bei einer weiteren Person im unmittelbaren Umfeld ergab sich der Verdacht des unerlaubten Aufenthalts. Die Kräfte fertigten eine Strafanzeige und führten eine erkennungsdienstliche Behandlung durch.
Auch am Wochenende griffen die Einsatzkräfte bei mehreren Straftaten ein. So trafen die Beamten eine Tatverdächtige an, die zuvor ein gefälschtes iPhone anbot. Das iPhone stellten sie sicher und fertigten eine Strafanzeige. An der Kreuzung Hansastraße / Westenhellweg bemerkten die Kräfte eine körperliche Auseinandersetzung. Vorausgegangen war ein räuberischer Diebstahl zwischen den Beteiligten. Die Polizei vernahm die Beteiligten und leitete zwei Strafverfahren ein. An der Reinoldikirche kam es ebenso zu einer körperlichen Auseinandersetzung, in dessen Verlauf eine Person eine blutende Kopfwunde erlitt. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf Verkehrskontrollen. An der Märkischen Straße stoppten die Beamten ein Fahrtzeug wegen auffälliger Fahrweise. Ein Drogenvortest verlief positiv auf Cannabis. Die Entnahme einer Blutprobe wurde veranlasst. An der Kreuzung Hohe Straße / Mittelstraße sowie am Platz von Leeds kontrollierten die Kräfte insgesamt drei alkoholisierte E-Scooter-Fahrer. Auch hier veranlassten sie Blutproben und fertigten die Strafanzeigen. Nach einer Meldung über randalierende Personen erhielten vier Personen an einer Diskothek an der Straße Bissenkamp einen Platzverweis. Einer gab an, dass er zuvor von dem dortigen Türsteher geschlagen wurde. Auch hier fertigten die Einsatzkräfte eine Strafanzeige.
Im Rahmen der Bekämpfung der Messergewalt wurden 73 Personen kontrolliert. Es wurden zwei Ordnungswidrigkeitenanzeigen mit Bezug zum Waffengesetz geschrieben. Einen Gegenstand stellten die Beamten sicher.
Am Montag (5. Oktober) hielten die Polizisten am Burgwall einen Fahrzeugführer wegen eines Verkehrsverstoßes an. Bei der Überprüfung stellten sie einen offenen Haftbefehl fest. Der Mann zahlt den haftbefreienden Betrag. Im Keuningpark wurde ein polizeilich bekannter Dealer angehalten. Dabei stellten die Beamten neun Verkaufseinheiten Cannabis sowie 15 weitere Verkaufseinheiten im Gebüsch sicher.
Am Dienstag (6. Oktober) führten die Einsatzkräfte weitere Kontrollen in der Innenstadt und in der nördlichen Innenstadt durch. Im Bereich des Stadtgartens nahmen sie eine Person fest, gegen die drei offene Haftbefehle vorlagen. Nach Zahlung des haftbefreienden Betrages entließen sie die Person vor Ort. In der Fußgängerzone nahmen die Beamten eine Frau aufgrund von ebenfalls drei Haftbefehlen fest. Angehörige zahlten später die geforderte Summe. Eine weitere Person mit offenem Haftbefehl nahmen die Beamten in der Nordstadt fest und brachten sie in eine Justizvollzugsanstalt. Im Umfeld des Stadtgartens stellten die Polizisten zudem eine erlaubnisfreie Zwille sicher, da die Person augenscheinlich unter dem Einfluss von Betäubungsmittel stand. Die Beamten regten die Prüfung eines Waffenverbotes an. Ebenfalls bei einem 17-Jährigen, der an der Heroldstraße ein Tierabwehrspray mitführte. Zeitgleich wurden Einsatzkräfte durch Passanten auf dem Westenhellweg angesprochen, welche Angaben zu einem Streit zwischen zwei Familien machten. Eine Betroffene machte Angaben zu einem Raubdelikt zu ihrem Nachteil. Eine Strafanzeige wurde gefertigt. Die unbekannte Täterin konnte nicht mehr angetroffen werden. Bei einer Verkehrskontrolle an der Nordstraße ergab sich der Anfangsverdacht eines Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Hierzu wurden zwei Verkehrsvergehensanzeigen gefertigt und eine Sicherheitsleistung bei dem ausländischen Fahrzeugführer erhoben.
Mittwoch (7. Oktober) beleidigte ein 41-Jähriger die Polizeibeamten, indem er den Mittelfinger zeigte. Die Beamten leiteten ein Strafverfahren ein und erteilten ihm einen Platzverweis. Im Dietrich-Keuning-Park stellten Beamte einen versuchten Drogenhandel durch einen 22-Jährigen fest. Mithilfe der Videobeobachtung ordneten sie dem Tatverdächtigen ein Versteck mit neun Verkaufseinheiten Cannabis zu und stellten dieses sicher. Die Polizei leitete ein Strafverfahren ein. An der Mallinckrodtstraße kontrollierten die Beamten einen 43-Jährigen. Gegen ihn bestand eine Fahndung im Zusammenhang mit einem laufenden Abschiebeverfahren. Die Beamten nahmen den Mann fest und brachten ihn nach Rücksprache mit der zuständigen Ausländerbehörde in das Zentrale Polizeigewahrsam.
Insgesamt sprachen die Einsatzkräfte seit dem 01. Oktober im Rahmen der Präsenzkonzeption "Fokus" und der Bekämpfung der Messergewalt mehr als 54 Platzverweise aus und fertigten über 30 Strafanzeigen. Zudem kam es zu mehreren Festnahmen und mehr als 10 Sicherstellungen. Bei der Bekämpfung der Messergewalt wurden über 70 Personen kontrolliert. Es wurden zwei Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt und es erfolgten mehrere Sicherstellungen. Außerdem wurden über 200 Bürgergespräche geführt.
Auch in Zukunft wird die Polizei Dortmund die Präsenzkonzeption "Fokus" konsequent fortführen - für mehr Präsenz und mehr Sicherheit.
Journalisten wenden sich mit Rückfragen bitte an:
Polizei Dortmund Christina Blume-Ernst Telefon: 0231/132-1033 E-Mail: poea.dortmund@polizei.nrw.de https://dortmund.polizei.nrw/
Original-Content von: Polizei Dortmund, übermittelt durch news aktuell