
Mehr Präsenz. Mehr Sicherheit. Bilanz der Kontrollmaßnahmen im Rahmen der Präsenzkonzeption Fokus
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Lfd. Nr.: 0803
Präsenz- und Kontrollmaßnahmen im Rahmen der Präsenzkonzeption "Fokus" setzte die Polizei Dortmund auch in den vergangenen sieben Tagen fort. Tagtäglich suchen die Einsatzkräfte - uniformiert und zivil - in diesem Rahmen polizeilich relevante Bereiche gezielt auf und stärken durch eine erhöhte sichtbare Präsenz das Sicherheitsgefühl der Menschen in Dortmund. Dabei waren auch wieder Kräfte der nordrhein-westfälischen Bereitschaftspolizei im Einsatz.
Auch Beschwerdelagen von Bürgerinnen und Bürgern werden seitens der Behörde fortlaufend in die Auswahl der zu bestreifenden Örtlichkeiten einbezogen. Ein Schwerpunkt der Kontrollmaßnahmen lag somit am 17. September im Bereich des Dortmunder Hauptbahnhofs und des Dietrich-Keuning-Parks. Am Vorplatz des Hauptbahnhofs nahmen die Einsatzkräfte unter anderem die dortige Trinker- und Obdachlosenszene in Augenschein. Zudem führten sie Personenkontrollen an der Haltestelle Unionstraße, Ecke Heinrich-Schmitz-Platz, durch. Dabei wurden mehrere Personen teilweise durchsucht und des Platzes verwiesen.
Am 18. September reagierte die Polizei auf Beschwerdelagen im Bereich der Stollenstraße und in deren Umfeld. Die Einsatzkräfte verstärkten dort die Aufklärung und waren darüber hinaus an der Westhoffstraße im Einsatz. Ein weiterer Schwerpunkt lag an diesem Tag auf der Brückstraße und im Bereich vor dem dortigen "Base Camp". Bei den durchgeführten Personenkontrollen wurden Geld und nicht geringe Mengen an Betäubungsmitteln sichergestellt. Bei einer Person stellten die Einsatzkräfte zudem einen Schlagstock mit integrierter Taschenlampe sicher.
Am Dienstag (22. September) konzentrierten sich die Präsenz- und Kontrollmaßnahmen erneut auf die Dortmunder Innenstadt und die Nordstadt. Am Hansaplatz kontrollierten Einsatzkräfte zwei Personen aus dem Betäubungsmittelmilieu, die hochwertige Fahrräder mit sich führten. Da die Eigentumsverhältnisse nicht geklärt werden konnten, stellten die Einsatzkräfte die Fahrräder sicher.
Auch im Stadtgarten wurde an diesem Tag ein vermutlich gestohlener E-Roller sichergestellt. Mit diesem war zuvor eine Person unterwegs gewesen, die von den Einsatzkräften kontrolliert wurde.
Am Mittwoch beobachteten Einsatzkräfte an der Lange Straße, Ecke Josefstraße, ebenfalls einen Drogenhandel. Im Anschluss versuchte der Dealer, sich der Personenkontrolle zu entziehen. Unter Anwendung körperlichen Zwangs wurde er zu Boden gebracht und festgenommen. Die Einsatzkräfte stellten Kokain und Bargeld sicher. Auch die Käuferin wurde von der Polizei kontrolliert. Bei ihr wurden ebenfalls Betäubungsmittel aufgefunden und sichergestellt. Zudem lag gegen die Frau ein Haftbefehl vor. Beide Personen wurden zunächst festgenommen. Die Käuferin wurde dem Polizeigewahrsam zugeführt. Der Dealer wurde erkennungsdienstlich behandelt und anschließend entlassen.
Nach einem Zeugenhinweis kontrollierten Einsatzkräfte zudem eine Personengruppe an der Heroldstraße. Bei einer Person fanden sie eine Feinwaage und Betäubungsmittel. Die Polizei leitete ein Strafverfahren ein und stellte die Waage sowie die Betäubungsmittel sicher.
Auch im Dortmunder Westen lag am Mittwoch ein Schwerpunkt auf Präsenz- und Kontrollmaßnahmen in verschiedenen Bereichen. An zwei Orten richtete die Polizei eine Mobile Anlaufstelle ein und bot Bürgerinnen und Bürgern damit die Möglichkeit, direkt mit den Einsatzkräften ins Gespräch zu kommen.
Im Bereich des Evinger Platzes kontrollierten die Einsatzkräfte verschiedene Personengruppen. Eine Personengruppe konnte durch zivile Kräfte kurzfristig beobachtet werden. Dabei ergaben sich Hinweise auf einen Drogenhandel. Bei drei Personen stellten die Einsatzkräfte Betäubungsmittel, Bargeld und eine griffbereite Machete sicher. Die drei Tatverdächtigen wurden zur erkennungsdienstlichen Behandlung festgenommen und nach Abschluss der Maßnahmen entlassen.
Insgesamt wurden seit dem 17. September im Rahmen der Präsenzkonzeption Fokus gut 500 Personen und mehr als 160 Fahrzeuge Fahrzeuge kontrolliert. Dabei wurden mehr als 70 Platzvereise ausgesprochen und über 20 Strafanzeigen gefertigt. Zudem fanden etwa zwei Dutzend Sicherstellungen statt.
Auch in Zukunft wird die Polizei Dortmund tagtäglich ihrem Präsenzkonzept Fokus treu bleiben - für mehr Präsenz. Und: mehr Sicherheit.
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