
Mann aus Lünen wegen 20 Taten vor Gericht
Oft geht es vor dem Landgericht in Dortmund auch um einzelne Taten. Ab heute (30.10.) muss sich ein Mann aus Lünen wegen gleich 20 Einzeltaten verantworten.
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Prozess soll psychische Verfassung des Mannes klären
Dabei ging es zum Beispiel um Bedrohungen und Beleidigungen. Passiert ist das 2024 und 2025. Der Mann soll beispielsweise bei Polizeileitstellen angerufen und gedroht haben, sie in Brand zu setzen (z.B. Lünen sowie in den Dortmunder Stadtteilen Nord und Huckarde) und den Beamten die Kehlen durchzuschneiden. Der Angeklagte soll bei diesen Taten aber wegen einer psychischer Beeinträchtigung schuldunfähig gewesen sein. Deshalb geht es im Prozess darum, ob er dauerhaft in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht wird.
Weitere Taten im Detail
Er soll auch gezielte Todesdrohungen gegen konkret benannte Polizeibeamte ausgesprochen haben. Bei einem Einsatz an seiner Wohnanschrift soll er die erschienenen Beamten mit einem Messer bedroht und außerdem beleidigt haben. Per E-Mail soll er Politikern (Abgeordneten und Landrat) mit Gewalt und sexuellen Übergriffen gedroht haben. Eine Privatperson soll er in mehreren E-Mails mit dem Tod durch Folter bedroht haben. Über eine Internetplattform soll er Videos und Kommentare veröffentlich haben, in denen er die Allgemeinheit dazu aufrief, vermeintliche Vergewaltiger zu töten, und kündigte an, diese selbst zu zerhacken und zu verbrennen, heißt es vom Gericht.