
Lünens neue Forensik wird bald übergeben
In Lünen steht die neue forensische Klinik kurz vor der Fertigstellung. Der Probebetrieb startet noch vor dem Einzug der ersten Patienten.
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Fertigstellung und Übergabe noch im November
Auf der Viktoriabrache in Lünen nimmt die neue forensische Klinik ihre finale Form an. Noch im November soll die sogenannte Lippeklinik fertiggestellt und direkt an den Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) übergeben werden. Das hat der LWL auf Anfrage bestätigt.
Monate Probebetrieb vor dem ersten Patienten
Einziehen werden die ersten Patienten aber nicht sofort. Zunächst startet ein mehrmonatiger Probebetrieb, in dem sich rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit der umfangreichen Sicherheitstechnik und den Abläufen in der Klinik vertraut machen sollen. Die ersten der insgesamt 150 Patientenplätze sollen voraussichtlich ab Frühjahr 2027 belegt werden.
Behandlung psychisch kranker Straftäter
In der Lippeklinik werden künftig Menschen behandelt, die aufgrund einer psychischen Erkrankung straffällig geworden sind. Solche forensisch-psychiatrischen Einrichtungen sind auf besonders hohe Sicherheitsstandards ausgelegt - entsprechend aufwendig war auch der Bau.
Laut Medienberichten liegen die Gesamtbaukosten bei rund 145 Millionen Euro. Das sind etwa sechs Millionen Euro mehr als ursprünglich geplant. Über den Bau der Forensik in Lünen wurde mehr als 13 Jahre diskutiert - der tatsächliche Baubeginn war dann vor rund zwei Jahren.