Lockdown im Kreis Unna: Homeoffice wird gut genutzt

Mit dem erweiterten Lockdown schicken viele Unternehmen im Kreis Unna ihre Mitarbeiter ins Homeoffice. So können die Kontakte auch auf der Arbeit noch weiter verringert werden. Wie die Mitarbeiter mit dem Homeoffice klarkommen: Wir haben unter anderem mit der Stadt Unna darüber gesprochen.

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Bei den Städten wird weiter auf Homeoffice gesetzt

Seit dem heutigen Montag (11.01.) gelten die neuen Corona-Schutzregeln in NRW. Bis Ende Januar werden der Lockdown zunächst erweitert und die Kontaktbeschränkungen verschärft. Viele Unternehmen setzen deswegen auch weiterhin auf Homeoffice, um ihren Arbeitnehmern mehr Sicherheit zu bieten.

In der Kreisverwaltung beispielsweise können derzeit etwa 400 Beschäftigte von zu Hause aus arbeiten, das ist ein Drittel der Mitarbeiter, sagte uns eine Pressesprecherin des Kreises. Um besser planen zu können, bleibt das Homeoffice für das erste Quartal in diesem Jahr erstmal bestehen. Auch bei der Stadt Schwerte arbeiten seit Dezember einige Mitarbeiter von zu Hause - dort sind es allerdings nur zwölf. Bei der Stadt Bergkamen ist laut Verwaltung zur Zeit niemand im Homeoffice. Dort arbeiten die Mitarbeiter unter Einhaltung der Corona-Schutzverordnung weiterhin im Büro. Die Stadt Unna hat schon seit Beginn der Pandemie viele Mitarbeiter ins Homeoffice geschickt. Gerade in der Verwaltung ist dies gut möglich.

Auch viele Unternehmen setzen auf Homeoffice

Viele Unternehmen im Kreis Unna schicken im Corona-Lockdown so viele Mitarbeiter wie möglich ins Homeoffice. Bei Bayer in Bergkamen zum Beispiel, sind das vor allem diejenigen, die im Verwaltungsbereich tätig sind. Das bestätigte uns ein Unternehmenssprecher. In dem Chemiekonzern arbeiten mittlerweile 200 bis 300 Mitarbeiter von zu Hause aus. Bei einigen Stellen, wie zum Beispiel im Maschinenbereich oder als Chemikant, ist Homeoffice nicht möglich - dort sind die Mitarbeiter ganz normal vor Ort.

Auch bei Remondis in Lünen sind nur Menschen aus dem Verwaltungsbereich im Homeoffice tätig. Der Außendienst, der zum Beispiel Abfall aus Haushalten oder Gewerbebetrieben abholt, arbeitet weiterhin normal.

© Antenne Unna

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