Lieferroboter bei Bayer in Bergkamen

Bei Bayer in Bergkamen gibt es spezielle Kollegen: Statt zwei Beinen haben die sechs Reifen. Arme gibt es nicht, dafür aber eine kleine Antenne mit orangenem Fähnchen. Seit knapp zwei Jahren gibt es hier die „Lieferroboter“. Auf den Reifen ist eine Box montiert, in der Dokumente oder chemische Proben über das komplette Gelände gefahren werden können. Alessa Mischel aus dem Antenne Unna-Team hat sich die Lieferroboter angesehen.

© Antenne Unna

Roboter für Botengänge

Der kleine Roboter erledigt für die Mitarbeiter von Bayer verschiedene Botengänge. Insgesamt gibt es fünf Lieferroboter: Zwei stehen in Reserve bereit. Die Idee dazu kam bei einer Veranstaltung zur Arbeits-Optimierung, sagt Dunja Nemack vom Innovation Technology Team. Gestartet ist das Projekt als Pilotprojekt, bei dem die unterschiedlichen Fahrtwege festgelegt wurden. Mittlerweile ist die Probephase vorbei und die Roboter fahren fleißig hin und her. Auch wenn es mal voll auf den Straßen wird, ist das kein Problem, denn der Lieferroboter erkennt Hindernisse.

Programmierung über eine App

Start und Ziel werden über eine App festgelegt, alles andere übernimmt der Roboter. Selbst bei Schnee, Eis und Regen. Mit gut sechs Stundenkilometern tuckeln die Roboter über die Straßen. Das Einzige, was noch nicht so funktioniert, ist die Namensgebung: Bisher hat jeder Roboter noch Zahlen und Buchstaben als Namen. In der Startphase wurde mal nach Namen gesucht. Allerdings verwendet jeder Mitarbeiter seinen eigenen Spitznamen, sagt Dunja Nemack.

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