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Leere Räume in Königsborn: Unnaer Kita macht dicht
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Leere Räume in Königsborn: Unnaer Kita macht dicht

Am Samstag (1.8.26) beginnt das neue Kitajahr. In der Kita Unter'm Regenbogen bleibt es ab sofort still. Wegen finanzieller Engpässe stellt die Einrichtung des Evangelischen Kirchenkreises ihren Betrieb dauerhaft ein.

Veröffentlicht: Freitag, 31.07.2026 07:03

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Abschied in Unna-Königsborn

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Wenn am Samstag (1.08.) das neue Kitajahr offiziell startet, bringt das für viele Familien in Unna-Königsborn eine große Veränderung mit sich. Die Kita Unterm Regenbogen schließt endgültig ihre Türen. Nachdem die Entscheidung bereits im vergangenen Jahr verkündet wurde, bleiben die gewohnten Gruppenräume nun dauerhaft leer. Die betroffenen Kinder müssen für ihre weitere Betreuung auf andere Kindertagesstätten im Stadtgebiet ausweichen. Für die Mitarbeiter der Einrichtung gibt es doch eine gute Nachricht. Sie sollen im Rahmen des Kirchenkreises an anderen Standorten weiterbeschäftigt werden.

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Zukunft der Kita Arche in Massen

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Der Rückzug des Evangelischen Kirchenkreises aus der Trägerschaft betrifft mittelfristig nicht nur den Standort in Unna-Königsborn. Auch in Unna-Massen steht eine einschneidende Veränderung bevor, die bereits fest für den nächsten Sommer eingeplant ist. Im kommenden Jahr wird die Kita Arche an der Friedensstraße ebenfalls ihren Betrieb einstellen und zum Ende des Kitajahres endgültig schließen. Diese Maßnahme ist Teil eines weitreichenden Sparkonzepts, das der Kirchenkreis aufgrund sinkender Einnahmen konsequent umsetzen muss. Die Kita Arche an der Emil Bennemannstraße in Unna-Massen bleibt geöffnet.

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Finanzielle Gründe beim Kirchenkreis

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Hinter den Schließungen steckt eine angespannte finanzielle Situation beim Evangelischen Kirchenkreis. Als Hauptgründe werden sinkende Einnahmen aus der Kirchensteuer sowie eine fehlende Unterstützung durch das Land genannt. Ohne diese finanziellen Mittel ist der Erhalt aller bisherigen Standorte in der Region wirtschaftlich nicht mehr darstellbar. Steigende Betriebskosten verschärfen die Situation zusätzlich, sodass betriebswirtschaftliche Entscheidungen zu Lasten einzelner Standorte unumgänglich wurden.

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