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Lauterbach wird Bundesgesundheitsminister

Die SPD besetzt das Gesundheitsministerium mit ihrem wohl bekanntesten Fachmann. Auch sonst wartet der wohl künftige Kanzler Olaf Scholz mit Überraschungen auf.

Veröffentlicht: Montag, 06.12.2021 09:44

Karl Lauterbach wird neuer Gesundheitsminister

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Als letzte der drei Parteien der geplanten Ampel-Koalition hat jetzt auch die SPD ihre Ministerinnen und Minister vorgestellt. Die prominenteste Besetzung: Der 58-jährige Gesundheitsexperte Karl Lauterbach soll das Amt vom scheidenden Amtsinhaber Jens Spahn (CDU) übernehmen.

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Heil bleibt Arbeitsminister

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Das sind die weiteren Miniisterinnen und Minister:

  • Das Ressort für Arbeit und Soziales soll erneut Amtsinhaber Hubertus Heil übernehmen.
  • Das neue Bauministerium soll die Brandenburger SPD-Politikerin Klara Geywitz leiten.
  • Innenministerin soll die hessische Politikerin Nancy Faeser werden.
  • Das Verteidigungsressort soll Justiz- und Familienministerin Christine Lambrecht übernehmen.
  • Ministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung soll Svenja Schulze werden.
  • Kanzleramtsminister soll Wolfgang Schmidt werden.
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So sind die weiteren Ministerposten verteilt:

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Die Grünen besetzen

  • das Außenministerium mit Annalena Baerbock
  • das Ministerium für Wirtschaft und Klimaschutz wird von Vizekanzler Robert Habeck übernommen
  • das Familienministerium besetzt Anne Spiegel
  • das Umweltressort Steffi Lemke
  • und das Agrarministerium Cem Özdemir.

Die FDP

  • stellt den Finanzminister mit Christian Lindner
  • den Verkehrsminister mit Volker Wissing
  • den Justizminister Marco Buschmann
  • und die Bildungsministerin Bettina Stark-Watzinger
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Der neuen Bundesregierung von SPD, Grünen und FDP gehören damit mehr Männer als Frauen an. Insgesamt gehören dem Kabinett nun mit Scholz als Regierungschef neun Männer und acht Frauen an. Die FDP hat bereits drei Männer und eine Frau für die Regierung nominiert, die Grünen drei Frauen und zwei Männer.

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Scholz betonte bei der Vorstellung, es entspreche «der Gesellschaft, in der wir leben», dass die Frauen die Hälfte der Macht bekämen. Er sei «sehr stolz darauf», das zu realisieren.

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© dpa-infocom, dpa:211206-99-271675/14

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