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Schreibtisch in einer Arztpraxis auf dem Unterlagen, ein Laptop und ein Stethoskop liegen.
© Freepik/ pressfoto
Wer die nächsten Tage Fieber, Bauchschmerzen oder eine heftige Erkältung bekommt, der findet auch an den Weihnachtsfeiertagen Hilfe.
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Kreis Unna: Rückenschmerzen auf hohem Niveau

Über 150.000 Menschen bei uns im Kreis Unna sind aktuell wegen Rückenschmerzen in ärztlicher Behandlung. Und sie führen zu vielen Ausfalltagen bei der Arbeit.

Veröffentlicht: Mittwoch, 11.03.2026 09:26

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Rückenbeschwerden mit größtes Gesundheitsproblem im Kreis Unna

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Das geht aus einer aktuellen Auswertung der AOK NordWest hervor. Demnach verursachten Rückenschmerzen letztes Jahr allein bei den Versicherten im Kreis Unna insgesamt rund 214.000 Fehltage. Rückenbeschwerden gehören zu den größten Gesundheitsproblemen, sagt die Krankenkasse. Sie schränken die Lebensqualität vieler Menschen stark ein. Als Gründe werden unter anderem langes Sitzen in gleicher Position und dauerhaft schwere körperliche Belastung genannt.

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Kreis Unna: Mehr als ein Drittel der Bevölkerung Behandlung

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Neben dem Alter seien verschiedene Risikofaktoren für die Entstehung von unspezifischen Rückenschmerzen bekannt. Dazu zählen laut AOK oft auch psychosoziale Faktoren wie Depressionen, Stress oder ausgeprägtes Schonverhalten bei Schmerzen. Aber auch arbeitsplatzbezogene Faktoren wie starke körperliche Belastung, einseitige Körperhaltung, Unzufriedenheit, Konflikte oder Mobbing gehören dazu. Weitere Risikofaktoren sind Rauchen, geringe körperliche Kondition, Alkoholkonsum und auch Übergewicht.

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Muskel- und Skeletterkrankungen sind weiterhin die Volkskrankheit Nummer eins. Allein auf Rückenschmerzen entfielen im Kreis Unna dabei über 77.500 Ausfalltage. Foto: AOK/hfr.
© AOK/hfr
Muskel- und Skeletterkrankungen sind weiterhin die Volkskrankheit Nummer eins. Allein auf Rückenschmerzen entfielen im Kreis Unna dabei über 77.500 Ausfalltage. Foto: AOK/hfr
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Mit Bewegung Rückenschmerzen vorbeugen sagt die AOK

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„Bei vielen Menschen besteht der erste Reflex bei Rückenschmerzen darin, sich ins Bett zu legen und darauf zu warten, dass es wieder besser wird. Doch eine derartige Schonung schwächt in vielen Fällen die Muskeln nur noch weiter und die Patientinnen und Patienten geraten leicht in einen Teufelskreis aus Schmerz, Verspannung und Schonhaltung“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Jörg Kock.

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