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Kreis Unna muss sparen
© Kreis Unna / Max Rolke
Das Kreishaus in Unna.
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Kreis Unna muss sparen

Finanzielle Notbremse bei uns im Kreis Unna. Hier lest ihr, wie es dazu kam.

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"Keine Einschränkungen für die Bürger"

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Der Kreis Unna ist klamm - deswegen zieht er jetzt die finanzielle Notbremse. Ab sofort gilt eine Bewirtschaftungssperre für das laufende Jahr. 30 Prozent der noch verfügbaren Budgets werden eingefroren. Landrat Mario Löhr will damit verhindern, dass der Kreis Unna handlungsunfähig wird. Zusätzlich gibt es eine freiwillige Haushaltssperre - ein Sicherungskonzept soll jetzt erarbeitet werden. Man wolle bestehende Strukturen hinterfragen, so Löhr. Für Bürger soll es keine Einschränkungen geben. Pflichtaufgaben werden weiterhin erfüllt und die Kreisverwaltung bleibt zu den gewohnten Zeiten geöffnet. Gespart wird an anderer Stelle: zum Beispiel bei der Kulturförderung oder der Planung von Investitionen.

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Kreis Unna muss sparen
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Ein "weiter so" darf es nicht geben

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In einer Mitteilung heißt es: Landrat Mario Löhr hat das gemeinsam mit Kreis-Kämmerer Philipp Reckermann für das laufende Jahr in Anbetracht der besorgniserregenden finanziellen Entwicklung beschlossen. Der Landrat will zudem freiwillig ein Haushaltssicherungskonzept für die Kreisfinanzen erstellen. "Wir müssen jetzt etwas tun, wir haben diese Entwicklung kommen sehen, und wenn wir so weitermachen, ohne vor die Lage zu kommen, rennen wir sehenden Auges in die finanzielle Handlungsunfähigkeit", so der Landrat. "Diese Bewirtschaftungssperre und freiwillig ein Haushaltssicherungskonzept aufzustellen, ist auch ein deutliches Signal an die kommunale Familie: Wir wollen unsere Städte und Gemeinden in dieser schwierigen Zeit nicht hängen lassen."

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