
Kreis Unna: Gefahr für Wildunfälle aktuell hoch
Über 25.000 Rehe sterben bei uns in NRW jährlich bei Verkehrsunfällen. Autofahrer sollten jetzt wieder besonders vorsichtig sein, warnen Land und Jagdverband.
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Hauptverkehrszeit parallel mit Tieraktivität
Nach der Zeitumstellung sei die Gefahr besonders groß für Wildunfälle - vor allem an Wald- und Feldrändern. Der Berufsverkehr fällt jetzt wieder in die aktiven Zeiten der Wildtiere. Oft waren Autofahrer bei Wildunfällen zu schnell. Wenn Wild im Scheinwerferlicht auftaucht, helfe kontrolliertes Abbremsen und Hupen. Wenn es dafür zu spät ist, sei der Zusammenstoß mit Wild ungefährlicher als gegen einen Baum zu fahren. Zuletzt waren in Werne die meisten Wildunfälle im Kreis Unna passiert.
Wie sollten Autofahrer reagieren?
Das Landesamt mit seiner Forschungsstelle und der Landesjagdverband raten: In der Dämmerung sollten Verkehrsteilnehmer besonders aufmerksam unterwegs sein. Vor allem an Strecken entlang unübersichtlicher Wald- und Feldränder gilt es, langsamer und vorausschauend zu fahren und den Fahrbahnrand im Blick zu behalten. Als eine Hauptursache für schwere Wildunfälle nennt der Landesjagdverband NRW überhöhte Geschwindigkeit der Autofahrer. Bei einem Wildwechsel unbedingt mit Nachzüglern rechnen. Kommt es trotz aller Vorsicht zum Unfall: Warnblinkanlage einschalten, Unfallstelle sichern und die Polizei verständigen.