"Kohlegipfel" im Kreishaus

Wie kommen der Kreis Unna und die Region mit dem Kohleausstieg klar: Darum ging es am Mittwoch im Kreishaus. Zu Gast war Christoph Dammermann. Er ist Staatssekretär im NRW-Wirtschaftsministerium.

© Antenne Unna

Dammermann traf Landrat Michael Makiolla. Mit dabei waren weitere Landräte und Oberbürgermeister des Ruhrgebiets. Dabei ging es darum, möglichst gemeinsame regionale Lösungen für die Zeit nach der Abschaltung der Steinkohlekraftwerke hinzubekommen. Vieles ist noch im Unklaren.

So herrschte auch Verwirrung darüber, ob eine Millarde Euro als Strukturförderung für das Land NRW zur Verfügung gestellt wird - oder ob dieser Betrag insgesamt für die Bundesrepublik gilt. Der Bund will den Ausstieg bis 2038. Der Kreis Unna ist mit vier Kraftwerkstandorten besonders betroffen. 

Zum Hintergrund: Zwei von vier Kohlekraftwerken im Kreis Unna sind schon abgeschaltet. Die beiden übrigen sollen bis 2038 folgen. Für wegfallende Jobs soll Ersatz her. Es geht auch um die künftige Nutzung der Kraftwerksgelände. Der Kreis Unna dringt auf finanzielle Hilfe von Bund und Land.

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