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Kamen: Stadt gibt Tipps für Igel-Freunde
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Kamen: Stadt gibt Tipps für Igel-Freunde

Wer jetzt im Herbst den Garten aufräumt, sollte nicht allzu gründlich sein, denn was für uns Menschen Grünabfall ist, ist für die Tiere sehr wichtig.

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Winterquartier für Igel

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Die Stadt Kamen rät: Lasst ruhig mal ein paar Blätter im Garten liegen, denn Laub schützt Pflanzen vor Frost und bietet Tieren ein Winterquartier. Besonders Igel profitieren davon. Ein Haufen aus Laub und Zweigen in einer ruhigen Gartenecke kann ihnen beim Überwintern helfen. Solche Verstecke solltet ihr auch bis ins Frühjahr möglichst in Ruhe lassen. So wird aus vermeintlichem Gartenabfall ein wichtiger Beitrag zum Natur- und Artenschutz – direkt vor der eigenen Haustür.

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Beratung zum Thema "Hilfe für Igel" möglich

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Die Veterinärbehörde rät außerdem: Wer helfen möchte, kann sich beraten lassen. So können hilfsbedürftige Igel vorübergehend auch selbst versorgt werden. Denn viele ehrenamtliche Pflegestellen sind derzeit am Limit. Ob ein Tier tatsächlich Hilfe benötigt, hängt allerdings auch von seinem Gesundheitszustand, der Witterung und dem Nahrungsangebot ab. Wer nun einen auffällig kleinen, dünnen, geschwächten oder verletzten Igel entdeckt, sollte deshalb fachkundigen Rat bei einer Igelstation oder einer entsprechend erfahrenen Tierarztpraxis einholen. Auch ein tagsüber umherlaufender Igel verdient besondere Aufmerksamkeit, denn normalerweise sind die Tiere nachtaktiv, so die Stadt. Hier könnt ihr euch bspw. melden: Fragen rund um das Thema Igel beantwortet Stefanie Haake, stefanie.haake@stadt-kamen.de.

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