
Neue Termine bis Februar 2027 im Hamburger Block-Prozess
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Neue Termine
Hamburg (dpa) - Der im Juli 2025 gestartete Hamburger Prozess um die Entführung der Block-Kinder könnte noch länger dauern als gedacht. Es wurden 15 neue Verhandlungstermine bis zum 24. Februar 2027 angesetzt, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte. Bislang hatte die Kammer Verhandlungstage bis zum 18. Dezember geplant. Der Prozess vor dem Landgericht Hamburg war bereits mehrfach verlängert worden. Immer wieder gab es in dem Fall neue Wendungen, die einen Beginn der Plädoyers verzögerten. Es fanden schon 84 Verhandlungstage statt.
Die Hamburger Unternehmerin Christina Block ist angeklagt, nach einem erbitterten Sorgerechtsstreit eine israelische Sicherheitsfirma damit beauftragt zu haben, ihre beiden jüngsten Kinder vom Wohnort des Vaters in Süddänemark nach Deutschland zu entführen. Die 53-Jährige bestreitet das. Es gibt sechs weitere Angeklagte, darunter Blocks Lebensgefährte Gerhard Delling. Der frühere Sportmoderator bestreitet ebenfalls, etwas Unrechtes getan zu haben. Der nächste Verhandlungstag ist am 6. November.
Es läuft derzeit noch ein Beschwerdeverfahren um die Sicherstellung von Tonaufnahmen mit der Familie des Vaters in Dänemark für den Podcast «Zeit Verbrechen: House of Block» bei einer «Zeit»-Journalistin. Davon hängt ab, ob die am 12. Oktober vom Landgericht sichergestellten Aufnahmen ausgewertet werden dürfen. Kurz vor Ablauf einer für den 28. Oktober gesetzten Frist waren zudem 860 Seiten an Anträgen beim Landgericht Hamburg eingegangen, über die die Richter nun entscheiden müssen.
