Haftbefehl nach Messerstichen

Nach Messerstichen Mitte des Monats im Fröndenberger Himmelmannpark gibt es jetzt doch einen Haftbefehl. Zu der Wende kam es, nachdem das Opfer vernommen werden konnte. Der 25-jährige wurde zunächst mit lebensgefährlichen Verletzungen im Krankenhaus behandelt. Die Staatsanwaltschaft geht jetzt von versuchtem Mord aus.

Zunächst war der 30-jährige mutmaßliche Täter wieder entlassen worden. Der Beschuldigte hatte ausgesagt, in der Dunkelheit ohne Vorwarnung an der Schulter angefasst worden zu sein. Weil er seinen 25 Jahre alten Bekannten nicht erkannt und sich bedroht gefühlt habe, soll er das Messer gezogen und zugestochen haben. Nach der Befragung des Opfers und der Auswertung von Handynachrichten kamen die Ermittler zu einem anderen Schluss: die beiden Männer seien verabredet gewesen. Der 30-Jährige soll den Jüngeren dann ohne Vorwarnung attackiert haben.