
Fehlendes Geld: Kinofest Lünen 2027 nur in verkürzter Form
Das Kinofest Lünen soll 2027 bleiben, aber deutlich kleiner ausfallen. Geplant ist ein Kino-Spezial in der ersten Juni-Woche.
Veröffentlicht:
Stadt verweist auf fehlende Förderung und knappe Mittel
Das Kinofest in Lünen soll auch 2027 stattfinden, allerdings in deutlich kleinerem Rahmen. Nach Angaben der Stadt ist in der ersten Juni-Woche ein verkürztes Kino-Spezial geplant, bei dem ein deutscher Film in Anwesenheit von Schauspielerinnen und Schauspielern gezeigt werden soll. Hintergrund sind nach Angaben der Stadt auslaufende Fördergelder und die angespannte Haushaltslage. In einer Mitteilung von Montag (14.09.) erklärte Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg, die Förderung der Film- und Medienstiftung sei nur auf zwei Jahre angelegt gewesen und stehe 2027 nicht mehr zur Verfügung. Gleichzeitig brauche die Stadt Zeit, um das Kinofest langfristig neu aufzustellen.
Weniger Festival, aber kein komplettes Aus
Nach Angaben der Stadt spielt auch die Internationale Gartenausstellung im kommenden Jahr eine Rolle. Für die IGA würden personelle Ressourcen gebraucht, die dann an anderer Stelle fehlten. Trotzdem solle das Kinofest erhalten bleiben und später möglichst wieder auf ein größeres Format wachsen. Zeitgleich mit dem Ausblick auf 2027 hat die Stadt auch eine neue Ehrenplatte auf dem „Walk of Fame“ vor der Cineworld verlegen lassen. Sie erinnert an Hape Kerkeling, der beim Kinofest 2026 mit dem Ehrenpreis „Nike“ für sein Lebenswerk ausgezeichnet worden war.
Kinofest Lünen fest als Tradition verankert
Beim Kinofest Lünen 2025 lief das Festival erstmals im Sommer an mehreren Spielorten in der Stadt. 2026 wurde Hape Kerkeling geehrt. Zu den Highlights zählten wie immer der Wettbewerb um die Lüdia.
