
EmscherLippePLUS-Bündnis: Kreis Unna will Fördergeld für Zukunftsprojekte
Der Kreis Unna will mit Partnern Fördergeld für Zukunftsprojekte holen. Im Fokus stehen Ausbildung und Umweltinfrastruktur.
Veröffentlicht: Freitag, 24.07.2026 11:49
Kreis Unna bewirbt sich für eREGIONALE 2033
Der Kreis Unna bewirbt sich gemeinsam mit mehreren Kommunen für das Landesprogramm eREGIONALE 2033. Der Kreis Unna ist Teil des Bündnisses EmscherLippePLUS. Ziel ist es, zusätzliche Impulse und mögliches Fördergeld für die regionale Entwicklung zu bekommen. Das zuständige NRW-Ministerium hatte das Bewerbungsverfahren im Frühjahr 2026 gestartet; Bewerbungsschluss war Montag (20.07.). Neben dem Kreis Unna gehören Bottrop, Gelsenkirchen, Herne und die Kreise Recklinghausen und Wesel zum Bündnis.
Kreis Unna setzt auf Ausbildung und Umwelt
Nach Angaben des Kreises stehen bei der Bewerbung vor allem bessere Ausbildungschancen für junge Menschen und eine zukunftsfähige Umwelt-Infrastruktur im Mittelpunkt. Das Förderprogramm des Landes beschreibt die eREGIONALE 2033 als strategischen Experimentierraum für Regionen mit strukturellem Transformationsbedarf. Genannt werden dabei unter anderem Themen wie Bildung, Klimaanpassung, Mobilität, Stadtentwicklung und Verwaltungsreform. Aus der Pressemitteilung geht außerdem hervor, dass das Projektgebiet rund 1,5 Millionen Einwohner umfasst.
„Wir wollen über den Tellerrand hinausblicken und auf andere Kreise und kreisfreie Städte zu gehen, um gemeinsames Potential zu heben“ Mario Löhr, Landrat Kreis Unna