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 Bergkamen - Falsche Polizeibeamtinnen nach Handtaschendiebstahl: Polizei warnt vor perfider Betrugsmasche
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Bergkamen - Falsche Polizeibeamtinnen nach Handtaschendiebstahl: Polizei warnt vor perfider Betrugsmasche

Bergkamen (ots) -

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Bergkamen - Falsche Polizeibeamtinnen nach Handtaschendiebstahl: Polizei warnt vor perfider Betrugsmasche

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Eine 85-jährige Bergkamenerin ist am Donnerstag (05.11.2026) Opfer eines Handtaschendiebstahls geworden. Besonders dreist: Kurz nach der Tat gaben sich zwei bislang unbekannte Frauen als Polizeibeamtinnen aus und täuschten die Aufnahme einer Strafanzeige vor. Die Polizei warnt vor dieser bislang nicht bekannten Vorgehensweise. Die 85-Jährige hielt sich am Donnerstag zwischen 11.30 Uhr und 11.45 Uhr mit ihrem Rollator zum Einkaufen in einem Discounter an der Geschwister-Scholl-Straße in Bergkamen auf. Während ihres Einkaufs wurde ihr die Handtasche entwendet. Kurz nach dem Diebstahl wurde die Seniorin von zwei zivil gekleideten Frauen angesprochen. Die Unbekannten gaben sich als Polizeibeamtinnen aus und erklärten, eine Strafanzeige wegen des Handtaschendiebstahls aufzunehmen. Im Verlauf des Gesprächs erkundigten sie sich unter anderem nach der Wohnanschrift der 85-Jährigen. Die Seniorin wurde jedoch misstrauisch. Am Donnerstagabend wandte sie sich an die Polizei und erstattete Anzeige. Dabei stellte sich heraus, dass es sich bei den beiden Frauen keineswegs um Polizeibeamtinnen gehandelt hatte. Eine polizeiliche Anzeigenaufnahme hatte zuvor nicht stattgefunden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Identität der beiden Frauen ist bislang unbekannt. Polizei warnt vor besonders dreister Masche Die Polizei Unna nimmt diesen Vorfall zum Anlass, vor einer ungewöhnlichen Vorgehensweise zu warnen. Dass sich Unbekannte unmittelbar nach einem Diebstahl als Polizeibeamtinnen ausgeben, um das Vertrauen der Geschädigten auszunutzen und persönliche Informationen zu erlangen, ist eine besonders perfide Masche, die der Kreispolizeibehörde Unna in dieser Form bislang nicht bekannt ist. Die Täterinnen nutzten offenbar gezielt die Situation der 85-Jährigen aus. Gerade nach einer Straftat sind Betroffene häufig verunsichert und möglicherweise besonders empfänglich für vermeintliche Hilfe.

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Die Polizei gibt deshalb folgende Hinweise:

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- Achten Sie auf ungewöhnliche Situationen: Werden Sie nach einer Straftat unvermittelt von Personen angesprochen, die sich als Polizeibeamte ausgeben, dürfen Sie bei Zweifeln nachfragen. - Lassen Sie sich im Zweifelsfall den Dienstausweis zeigen: Insbesondere Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte in Zivil können sich durch ihren Dienstausweis legitimieren. - Vertrauen Sie Ihrem Gefühl: Kommt Ihnen eine Situation merkwürdig vor oder bestehen konkrete Zweifel an der Echtheit eines Polizeikontakts, können Sie sich über die 110 bei der Polizei rückversichern. - Tragen Sie Ihre Handtasche möglichst eng am Körper: Bewahren Sie Wertsachen in verschlossenen, möglichst körpernah getragenen Taschen auf. - Lassen Sie Taschen nicht unbeaufsichtigt: Handtaschen sollten weder ungesichert im Einkaufswagen noch leicht zugänglich am Rollator aufbewahrt werden. - Schützen Sie Ihre Wertsachen: Nehmen Sie möglichst nur benötigtes Bargeld mit und bewahren Sie wichtige Dokumente und Zahlungsmittel sicher auf.

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Die Polizei appelliert insbesondere auch an Angehörige älterer Menschen, über diese Vorgehensweise zu sprechen und für die Gefahren zu sensibilisieren. Grundsätzlich gilt: Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte sind vertrauenswürdige Ansprechpartner, insbesondere für Menschen, die Opfer einer Straftat geworden sind. Wer jedoch konkrete Zweifel an der Echtheit eines Polizeikontakts hat, darf und sollte diese ansprechen und gegebenenfalls über die 110 klären lassen.

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Polizei sucht Zeugen

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Wer am Donnerstag (05.11.2026) zwischen 11.30 Uhr und 11.45 Uhr in dem Discounter an der Geschwister-Scholl-Straße verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder Hinweise auf die beiden unbekannten Frauen geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei in Kamen unter 02307 921-3220 oder unter 02307 921-0 zu melden.

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Redaktionelle Rückfragen bitte an:

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Kreispolizeibehörde Unna Pressestelle Bernd Pentrop Telefon: 02303-921 1150 E-Mail: pressestelle.unna@polizei.nrw.de https://unna.polizei.nrw

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