
Ausschreitungen bei Demo in Dortmund
Nach den Ausschreitungen bei der großen Kurden-Demo gestern in der Dortmunder Innenstadt hat die Polizei eine Ermittlungskommission eingerichtet.
Veröffentlicht: Mittwoch, 21.01.2026 13:47
Mehrere Straftaten bei Demo in Dortmund
Die Polizei bearbeitet nach den Ausschreitungen bei der Kurden-Demo mehrere Strafverfahren, unter anderem wegen schweren Landfriedensbruchs, Körperverletzung und Sachbeschädigung.
„Das Verhalten, das wir am gestrigen Tag durch einzelne Personen oder Gruppen von Teilnehmenden erleben mussten, ist vollkommen inakzeptabel. Wir tun alles dafür, dass die Verantwortlichen identifiziert und für ihr Verhalten zur Rechenschaft gezogen werden.“ - Polizeipräsident Gregor Lange
Konkret werten die Ermittler zum Beispiel Videoaufnahmen aus. So wollen sie Tatverdächtige identifizieren.
Demonstration in Dortmund eskaliert
Im Rahmen der Demonstration gestern (20.01.) waren Imbissbetriebe auf der Brückstraße zerstört worden. Demonstranten hatten die Fenster mit Steinen und Stühlen eingeworfen. Steine und sogar Böller flogen auch in Richtung der Polizisten, die die Demo begleiteten. Statt der angemeldeten 400 Kurden waren über 4000 gekommen. Für Freitagnachmittag ist schon die nächste Kurden-Demo in der Dortmunder Innenstadt angekündigt. Die Polizei plant, mit verstärkten Kräften dabei zu sein.