
Angeblicher Notruf in Werne: Frau mit Hund in die Lippe gesprungen
Ein betrunkener Anrufer hat am Samstagabend (10.10.) einen Großeinsatz in Werne verursacht.
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Anrufer verstrickte sich in Widersprüche
Laut Polizei wählte der 24-Jährige den Notruf wegen einer angeblichen Notsituation. Eine Frau sei mit ihrem Hund in die Lippe gesprungen. Über 60 Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr suchten stundenlang nach ihr - mit Drohnen, Booten, Tauchern und zwei Hubschraubern. Sie fanden aber niemanden. Der Mann habe sich bei der Befragung in Widersprüche verstrickt. Die Polizei geht mittlerweile davon aus, dass er sich die Sache ausgedacht hat. Sie hat ein Verfahren wegen eines böswilligen Notrufs gegen ihn eingeleitet.
Spezialboot und Rettungshubschrauber im Einsatz
Um eine bessere Vorstellung für die Größenordnung des Einsatzes zu bekommen, zitieren wir hier eine Mitteilung der Feuerwehr:
Die Feuerwehr Werne arbeitete dabei mit weiteren Kräften der Feuerwehr, des Rettungsdienstes, des Technischen Hilfswerks (THW) vom Ortsverband Kamen-Bergkamen und der Polizei zusammen. Im weiteren Verlauf wurden die Einsatzkräfte reduziert und es kam ein mit Sonar ausgestattetes Boot des THW zum Einsatz. Im Einsatzverlauf wurden damit die Uferbereiche und der Flussabschnitt systematisch abgesucht jedoch ohne Erkenntnisse. Trotz des erheblichen Kräfte- und Mitteleinsatzes konnte keine Person im Wasser gefunden werden. Am Einsatz beteiligt waren die Polizei, die Feuerwehr Hamm mit den Feuerwehrtauchern, der Rettungsdienst aus Hamm und Werne, Notärzte aus Werne, Hamm und vom Christoph 8 aus Lünen, die Feuerwehren aus Werne und Bergkamen sowie das THW vom Ortsverband Kamen-Bergkamen.
