Standort des Gersteinwerks wird weitergenutzt

Nach dem Ende des Kohlekraftwerks-Block in Werne werden in Zukunft nur noch 11 Mitarbeiter im Gersteinwerk arbeiten. Die restlichen ehemals 140 Mitarbeiter sind auf andere RWE- Standorte verteilt worden - etwa ein Dutzend gehen nach Ibbenbüren.

© Antenne Unna / Babette Horschler

Einige ältere Mitarbeiter arbeiten noch ein bis zwei Jahren in Altersteilzeit am Standort Werne.

Ganz wird das Gersteinwerk aber nicht schließen. Es gibt dort noch mehrere mit Erdgas betriebene Kraftwerksblöcke. Sie sollen noch einige Jahre genutzt oder sogar ausgebaut werden, Falls sich die Gaspreise rentabel entwickeln. Für diesen Fall gibt es einen Vorabbescheid der Bezirksregierung Arnsberg für eine Teilgenehmigung eines neuen Gas-Blocks.

Erst Ende Dezember war das Steag Kraftwerk in Lünen vom Netz gegangen. Damit bleiben im Kreis Unna noch zwei Steinkohlekraftwerke übrig: das Steag Kraftwerk in Bergkamen-Heil und das noch relativ neue Trianel-Kraftwek in Lünen.

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