IHK kritisiert Entscheidungen der Ministerkonferenz

Die Entscheidungen der Ministerpräsidentenkonferenz sind eine Katastrophe für alle vom Lockdown betroffenen Unternehmen. Das sagt der Präsident der Dortmunder Industrie- und Handelskammer Heinz-Herbert Dustmann. Anstatt einer echten Öffnungsperspektive sei das Ganze nur eine weitere Verlängerung des Lockdowns.

Die Industrie- und Handelskammer Dortmund hält den Ausbildungsbonus aus dem Corona-Hilfspaket der Bundesregierung für ein gutes Instrument in der Krise.

Der Frust wächst

Es sei noch lange damit zu rechnen, dass der Inzidenzwert über 50 liegen wird, sagt die IHK. Für einige Branchen würde das dann bedeuten, dass sie erst im Mai wieder aufmachen könnten. Auch die Terminbuchungen im Einzelhandel werden von der IHK kritisiert. Das sei in vielen Geschäften gar nicht möglich und auch personell nicht einfach umzusetzen. Wer in mehreren Läden an einem Tag einkaufen wolle, müsse versuchen, alles zu managen. Entspanntes Shopping wird das garantiert nicht, findet IHK-Präsident Heinz-Herbert Dustmann.

Die Gastronomie oder die Reisebranche würden sich fast komplett vergessen fühlen. Die Politik habe wieder ein mal eine Chance verpasst, sagt IHK-Präsident Heinz-Herbert Dustmann.

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Das Einkaufen nur mit Termin bringe vielleicht 15 Prozent des normalen Umsatzes. Darüber hinaus könne kein Restaurant nur mit Außengastronomie überleben. Außerdem könnten die Corona-Zahlen schnell wieder nach oben gehen.

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Die Azubis bleiben auf der Strecke

Bei hohen Zahlen könnten die Lockerungen wieder rückgängig gemacht werden, das bedeutet einen harten Lockdown. Darunter würden dann auch wieder die Auszubildenden leiden - sie konnten in den letzten Monaten kaum praktisch arbeiten.

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