Wer gerne tanzt, die rhythmischen Zuckungen seines Hinterteils aber nicht zeigen möchte, ist bei den Partys von «No Lights No Lycra» gut aufgehoben. Alle zwei Wochen werden im Berliner Mitte-Club «Naherholung Sternchen» eine Stunde lang die Lichter gelöscht. «Das ist Tanzen wie im Zimmer vor dem Spiegel, völlig hemmungslos», sagt Organisatorin Annabel Brady-Brown. Die Australierin hat das Partykonzept aus ihrer Heimatstadt Melbourne mitgebracht, wo auch in Kirchen und Mehrzweckhallen im Finsteren getanzt wird.
Lifestyle : Zwanglose Zuckungen: Tanzen im Stockfinstern
am 31. Mai 2012 um 08:22 Uhr
Melbourne/Berlin (dpa) Tanzen wäre so viel einfacher, wenn einem niemand zusehen würde. Selbst Stroboskoplicht verdeckt die ungelenken Bewegungen nicht, hemmungsloses Geschwofe wird mit abfälligen Blicken der An-Der-Bar-Steher bestraft. Das muss nicht sein.
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